[Bücher] Obsidian – Jennifer L. Armentrout

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Obsidian- Schattendunkel
Autor:
Jennifer L. Armentrout
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551583314
Preis: 18,90€
Seitenanzahl: 400

Bewertung:

Romantik:
Spanung:
Action:
Handlung:
Gesamt:
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Zusammenfassung:

Als Buchbloggerin Katy aus dem warmen Kalifornien nach West Virginia ziehen muss, erscheint ihr diese Umstellung zunächst als nicht gerade erfreulich; bis sie sich bei ihrem Nachbar Daemon vorstellen geht. Dieser sieht zwar umwerfend aus, ist jedoch ein ziemlicher Kotzbrocken. Durch seine Schwester Dee, mit welcher Katy sich sofort blendend versteht, kommt sie Daemon jedoch näher und merkt das bei diesen geheimnisvollen Geschwistern und in der Stadt irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als sie dann noch erfährt das ein Mädchen als verschollen gilt und sie von einem seltsamen Typ bedroht wird, ist ihre Neugier vollends geweckt.

Meine Meinung:

Obsidian – Schattendunkel habe ich anfangs recht schnell verschlungen, da ich wissen wollte was es mit Daemon und seiner Schwester auf sich hatte. Die ersten 200 Seiten erinnerten mich stark an Twilight. Das tpyische „Ein Mädchen zieht in eine neue Stadt und lernt einen geheimnisvollen Typen kennen der erst abweisend zu ihr ist und sich dann nach einer Weile öffnet“-Schema. Was das Buch interessant für mich machte, war die Frage darüber, was Daemon und Dee waren. Durch die im Buch gegebenen Anspielungen auf ihre Fähigkeiten bekommt man als Leser das Gefühl immer weiterlesen zu müssen um zu erfahren was ihr Geheimnis ist. Was sie dann im Endeffekt sind war mal etwas neues und erfrischendes in der derzeitigen Fantasy/Liebesromane Abteilung.

Die Charakter finde ich gut gemacht. Katy ist kein naives Dummchen das alles mit sich machen lässt. Sie hat einen ruhigen, standhaften Charakter der auch austeilen kann wenn es sein muss.
Vor allem Dee war mir sehr sympathisch. Denn wer wünscht sich keine beste Freundin die immer für einen da ist und mit der man viel unternehmen kann? Ihre fröhliche, aufheiternde Art hat mir sehr gefallen.
Daemon hingegen fand ich ein wenig langweilig. Er repräsentiert den typischen 0815 Traumtyp, der gut aussieht aber sich erst distanziert und gemein gibt und dann nach 100 bis 200 Seiten seine sensible, nette Seite zeigt. Solche Charakter findet man heutzutage häufig in Jugendbüchern. Teilweise waren seine Reaktionen auch nicht nachvollziehbar. Er mutiert von einer Sekunde zur anderen vom freundlichen Softy in das größte Arschloch. Trotzdem fand ich die Spannung zwischen Katy und ihm gelungen, die Beziehung zwischen den beiden Hitzköpfen wurde langsam aufgebaut was ich in guten Erzählungen sehr schätze.

Fazit

Alles in einem war das Buch nicht schlecht. Der Anfang und der Schluss haben mir sehr gefallen, mitten drin ist es mir etwas zu langweilig geworden, da es kaum Action hatte und nur darum ging die sich Katy und Daemon näher kommen und Katy und ihre Freundinnen ihre Freizeit verbringen.

Wer Lust auf einen Liebesroman mit Fantasy hat sollte sich diese Buch nicht entgehen lassen. Wer aber mal was neues sucht das sich etwas mehr von Twilight abhebt sollte es eher nicht lesen.

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